Schmuck definiert nicht den Anlass. Er definiert, wer du bist.
Wenn ich an ein Schmuckstück denke, stelle ich es mir nie für einen bestimmten Anlass vor.
Ich stelle es mir nicht vor, wie es in einer Schmuckschatulle wartet, bis ein besonderes Abendessen, eine Feier oder ein wichtiges Ereignis ansteht.
Ich stelle es mir als Teil des Lebens vor.
Es begleitet dich, wenn du den Tag beginnst, wenn du arbeitest, wenn du deine Kinder von der Schule abholst, wenn du einen Kaffee mit Freundinnen trinkst oder wenn du ohne bestimmtes Ziel spazieren gehst.
Und später begleitet es dich auch, wenn die Nacht hereinbricht.


Denn ein Schmuckstück sollte dich nicht dazu zwingen, jemand anderes zu werden, um es tragen zu können.
Es sollte sich in jeder Version von dir natürlich anfühlen.
Jahrelang war Schmuck mit besonderen Momenten verbunden. Stücke, die für bestimmte Anlässe reserviert waren und einen Großteil ihres Lebens in einer Schublade verbrachten.
Doch die zeitgenössische Schmuckbranche hat begonnen, in eine andere Richtung zu schauen.
Hin zu Stücken, die sich in das reale Leben integrieren lassen.
Designs, die zu einem weißen Hemd und Jeans passen, aber auch zu einem Kleid für ein Abendessen oder ein Event.
Schmuck, der nicht zu einem Anlass gehört.
Er gehört der Person, die ihn trägt.
Diese Idee ist sehr präsent, wenn wir ein RIAZ-Schmuckstück entwerfen.

Von Anfang an wollten wir Stücke mit Identität, aber auch mit Gleichgewicht schaffen. Designs mit ausreichend Präsenz, um aufzufallen, und gleichzeitig mit der notwendigen Eleganz, um jeden Moment zu begleiten.
Denn die Persönlichkeit wird nicht durch das Schmuckstück verliehen.
Die Persönlichkeit trägst du bereits in dir.
Das Schmuckstück begleitet sie lediglich.
Eine neue Frisur.
Ein neues Make-up.
Neue Kleidung.
Das gleiche Stück.
Und ein völlig anderes Gefühl.
Das ist die wahre Dualität des Schmucks.
Nicht die Wahl zwischen Tag oder Nacht.
Sondern die Fähigkeit, dich in beiden zu begleiten.
